Oasis und die Shamrock Supernova

Als Oasis-Fan würde ich mich nicht gerade bezeichnen. Höchstens ein ganz kleines bisschen, es sind schließlich Iren. Aber was seit der Rückkehr der Gallagher-Brüder zu gemeinsamen Auftritten in Cardiff, Manchester, London, Edinburgh, Dublin zu erfahren war, bringt mich zu einer fast schon kitschigen These: Wenn die Band Oasis jetzt weiter und immer weiter in dieser Schlagzahl touren würde, quer durch Europa und rund um die Welt, dann könnte das zur Heilung des Planeten beitragen. Die seelische Verfassung der Menschen meine ich.

Ein Publikum, das in Stadien und vor deren Toren gemeinsam singt, findet zumindest in diesen Stunden zueinander. Scheinbar unüberbrückbare Gräben sind kein Thema. In Dublin erschien eine Shamrock Supernova, die bei vielen über Tage nachzuglimmen schien.

Das ist die Kraft der Kunst. Wir sollten sie nicht unterschätzen. Geht zu Ausstellungen und Konzerten, lest Bücher. Ich verkürze hier bewusst unzulässig: Die Politik nimmt’s, die Kunst gibt’s.

Lasst die Künstler nicht verhungern, downloaded nicht alles irgendwo, geht in kleine unabhängige Buchhandlungen und Plattenläden so lange es sie noch gibt. Und lasst euch dort nicht nur alles vorführen, um dann doch online zu bestellen, sondern kauft etwas.

(you may say I’m a dreamer, August 2025)

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