Listen to the Land Speak
Ein Dokumentarfilm vom Maurice O’Brien beim Irish Film Festival
Mit Bestürzung nahmen viele Iren im Oktober 2025 den viel zu frühen Tod des Rundfunksprechers und Autors Manchán Magan auf.
Magan wurde 1970 geboren und wuchs im Süden Dublins, in Donnybrook, auf.
Mit Reisedokumentationen begann seine Karriere im Rundfunk, auch fürs Fernsehen drehte er Filme über seine Reisen durch Irland, dabei immer auf der Spur des originär Irischen. Sowohl was die Sprache als auch was Traditionen, keltische Feste oder lokale Gegebenheiten betrifft. Er ging Ortsnamen auf den Grund, der Fluss Shannon war ihm eine Göttin, die Wurzelsysteme von Bäumen heilig in ihrer lebensspendenden Art.
In seinem Buch „Listen to the Land Speak“ nimmt er die Leser mit auf die Reise zu den Vorfahren, in denen Dichter und Heiler, Mönche und weise Frauen eine naturverbundene Gesellschaft prägten. Spuren, die bis heute die Identität der irischen Nation ausmachen.
Den Buchtitel übernahm Regisseur Maurice O’Brien für seinen 2025 entstandenen 75minütigen Dokumentarfilm, in dem Magan zu Wort kommt. Es ist gleichermaßen ein Film über irische Mythologie, ihre Ursprünge und ihren Einfluss auf die heutige Gesellschaft als auch über den Umgang Manchán Magans mit seiner schweren Krankheit, die seinem Leben am 2. Oktober 2025 ein Ende setzte.
(Der Film hatte am 14. März 2026 im Rahmen des Irish Film Festivals im Berliner Babylon-Kino seine Deutschlandpremiere.)

