Vortrag zur irischen Sprache

Wer jemals mit dem Mietauto durch Irland fuhr auf der Suche nach in altem Kartenwerk nicht verzeichneten Ortschaften, dürfte den Hals sich verschraubt haben im Unterfangen, irische Straßenschilder im Vorbeifahren zu entziffern. Bei größeren Ortschaften (also mehr als drei Cottages) gibt es neben dem irischen Lios Dun Bhearna oder Sciobairin noch die englische Auflösung Lisdoonvarna und Skibbereen.

Irisch ist die erste Nationalsprache Irlands, gesprochen wird es allerdings nur von gerade mal 50000 Menschen als Alltagssprache, vor allem an der Westküste in der Gaeltacht. Aber auch dort hört man das Irische selten, lediglich in der Fíor-Ghaeltacht sind es über die Hälfte der Einwohner, die im täglichen Leben irisch sprechen. So an der Westküste von Donegal (Nordirisch oder Ulster-Irisch), westlich von Galway (Westirisch oder Connemara-Irisch), auf Dingle oder westlich von Cork (Südirisch oder Munster-Irisch).

Wenn Sie jetzt auch denken: Ich muß Irisch lernen – Tá orm Gaeílge a fhoghlaim, dann empfehlen wir Ihnen als Einstieg einen Vortrag, den

Pól Ó Murchú am 25. August 19:30 Uhr bei „Irish Berlin“

Große Hamburger Str. 36A

10115 Berlin

www.irish-berlin.de

halten wird. Pól ist Autor des besten englischen Nachschlagebuches über die moderne irische Sprache, „A Grammar of Modern Irish“.

Caleb Crowel, Gelehrter des Scots-Gaelic und ehemaliger Vize-Präsident von Educational Book Design Inc., bezeichnete Ó Murchú’s Buch als „Meisterwerk. Eindeutig, knapp und sorgfältig in der Erklärung einer zuweilen außergewöhnlich komplizierten Sprache.“

Das Buch ist verfügbar über www.irishgrammarcracker.com

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