In Dublin’s Fair City

Für rund vier Millionen Euro leistete sich Irlands Hauptstadt im Jahre 2003 – damals hatte der Keltische Tiger noch seine Zähne – den Spire. An jener Stelle in der O’Connell Street, wo einst Nelson’s Pillar stand, wurde ein Denkmal des Lichts, „An Túr Solais“, gebaut. Dieser Dorn, der in den Himmel ragt, war vielen Einheimischen sogleich einer im Auge. Sie sparten denn auch nicht mit Spott und hießen das Monument unter anderem „Stiletto in the Ghetto“, „The Erection at the Intersection“ oder „The Stiffy at the Liffey“. Mittlerweile ist der Spire ein beliebter Treffpunkt geworden.

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