Gerd Adloff: Achill Island

(Eröffnung am 11. Mai 2005)

Achill Island, vor der irischen Westküste gelegen, ist die größte Insel Irlands. Das 24 Kilometer lange und 19 Kilometer breite Eiland ist über eine Brücke zu erreichen. Es erwarten einen bei klarem Wetter atemberaubende Panoramablicke, Strand und 250 Meter hohe Klippen. Der in Berlin lebende Fotograf Gerd Adloff zeigte bei „Irish Berlin“ bereits seine Fotoserie „Limerick – auf den Spuren von Frank McCourt“ und Porträtfotografie „Iren“. Mit „Achill Island“ widmet er sich nun der rauhen Schönheit im Atlantik.

Bekannt ist Achill Island Freunden des Schriftstellers Heinrich Böll auch wegen des Cottages, in dem der Autor des „Irischen Tagebuchs“ viele Sommer verbrachte.
Heute wird das Böll-Haus von Stipendiaten genutzt. In einem Artikel der „Irish Times“ (21.02.2005) schreibt Schriftsteller John F. Deane, dieses Cottage sei für viele Deutsche das, was der Joyce Tower (südlich von Dublin an der Irischen See gelegen) für Joyceaner ist. Er selbst habe einen Tag im Juli dort verbracht und sei Zeuge der Pilgerschaft geworden, alle zwanzig Minuten eine Autoladung… Das Irische Tagebuch, in unzähligen Auflagen erschienen, sei so etwas wie eine Bibel für Irlandinteressierte.

(Abbildung freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Gerd Adloff, ausschließlich zur Illustrierung dieses Artikels, alle Rechte beim Künstler)

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